Jan 10: Ubuntu freeze Problem gelöst
Das Gerät (Samsung Q35) blieb sporadisch einfach stehen, die Oberfläche wurde grau eingefärbt und für ca 30. Sekunden ging nichts mehr. Im DMESG sah das ganze so aus:
[6953.032000] ata1.01: exception Emask 0x0 SAct 0x0 SErr 0x0 action 0x2 frozen
[ 6953.032000] ata1.01: cmd a0/01:00:00:00:00/00:00:00:00:00/b0 tag 0 cdb 0x25 data 8 in
[ 6953.032000] res 40/00:03:00:00:00/00:00:00:00:00/b0 Emask 0x4 (timeout)
[ 6960.036000] ata1: port is slow to respond, please be patient (Status 0xd0)
[ 6983.052000] ata1: port failed to respond (30 secs, Status 0xd0)
[ 6983.052000] ata1: soft resetting port
Im Bug System von ubuntu gibt es einen Eintrag für dieses Problem mit einem - für mich - entscheidenden Hinweis:
Der CD/DVD-Combo Brenner verursacht in der Firmware Revision SC02 große Probleme unter Linux. Die genaue Modellbezeichnung lautet "TSSTcorp CD/DVDW TS-632D SC02." Per "dmesg |grep CDROM" könnt ihr herausfinden, ob ihr betroffen seid. Hinter der Modellbezeichnung steht auch schon die Firmware Revision. In meinem Fall SC02, ein Update auf die SC03 funktioniert leider nur unter Windows
Das Update File gibts auf der koreanischen Samsung Webseite, am besten aber über diesen direkten Link oder alternativ direkt bei mir . Zum Update einfach das File doppelklicken, dann wird überprüft obs für euer Laufwerk ein Update gibt und dieses wird dann direkt auf den Brenner geschrieben.
Nach einem Reboot ist auch unter Ubuntu nun die Firmware Revision SC03 zu sehen. Seit der Aktualisierung vor 4 Tagen ist mein Gerät kein einziges mal mehr eingefroren!
Links:
Thema im Ubuntuusers.de Forum
Seite mit dem entscheidenden Tipp
koreansiche Samsung Webseite
Nov 22: Vodafone UMTS unter Ubtuntu
Im Internet habe ich eine ganze Menge Anleitungen gefunden, wie man UMTS unter Ubuntu/Linux zum laufen bekommen soll, leider haben viele nicht so ganz funktioniert. Vielleicht ist meine doch schon etwas ältere Vodafone Merlin U630 Karte von Novatel daran schuld?
So funktionert es nun jedenfalls, sowohl mit Start aus der Konsole wie auch mit Gnome ppp:
1) Installation von wvdial mittels apt-get install wvdial.
2) Laden der Module Option und serial.
3) Editieren der /etc/wvdial.conf
[Dialer Defaults]
Modem = /dev/ttyS0
ISDN = off
Modem Type = Analog Modem
Baud = 230400
Init = ATZ
Init2 = ATE0V1&D2&C1S0=0
Init3 = AT+IFC=2,2
Init4 = AT+CPIN="Hier die PIN eingeben"
Init5 = AT+CSQ
Init6 = AT+CGDCONT=1,"IP","web.vodafone.de"
Init7 =
Init8 =
Init9 =
Phone = *99***1#
Phone1 =
Phone2 =
Phone3 =
Phone4 =
Dial Prefix =
Dial Attempts = 1
Dial Command = ATM1L3DT
Ask Password = off
Password = web
Username = web
Auto Reconnect = off
Abort on Busy = off
Carrier Check = off
Check Def Route = on
Abort on No Dialtone = on
Stupid Mode = off
Idle Seconds = 0
Auto DNS = off
;Domain =
;Nameserver =
;Nameserver2 =
;Minimize = off
;Dock = off
;Do NOT edit this file by hand!
4) Starten mit "wvdial"
So funktionert es nun jedenfalls, sowohl mit Start aus der Konsole wie auch mit Gnome ppp:
1) Installation von wvdial mittels apt-get install wvdial.
2) Laden der Module Option und serial.
3) Editieren der /etc/wvdial.conf
[Dialer Defaults]
Modem = /dev/ttyS0
ISDN = off
Modem Type = Analog Modem
Baud = 230400
Init = ATZ
Init2 = ATE0V1&D2&C1S0=0
Init3 = AT+IFC=2,2
Init4 = AT+CPIN="Hier die PIN eingeben"
Init5 = AT+CSQ
Init6 = AT+CGDCONT=1,"IP","web.vodafone.de"
Init7 =
Init8 =
Init9 =
Phone = *99***1#
Phone1 =
Phone2 =
Phone3 =
Phone4 =
Dial Prefix =
Dial Attempts = 1
Dial Command = ATM1L3DT
Ask Password = off
Password = web
Username = web
Auto Reconnect = off
Abort on Busy = off
Carrier Check = off
Check Def Route = on
Abort on No Dialtone = on
Stupid Mode = off
Idle Seconds = 0
Auto DNS = off
;Domain =
;Nameserver =
;Nameserver2 =
;Minimize = off
;Dock = off
;Do NOT edit this file by hand!
4) Starten mit "wvdial"
Okt 12: Auto Completion bei SSH
Früher gabs ja mal die Auto Completition bei SSH Verbindungen von Haus aus, heute ist das bei den meisten Distributionen nicht mehr so, da die Hostnamen und IP Adressen standardmässig gehasht abgespeichert werden. Dies kann man in der .ssh/known_hosts sehen, der Beginn ein jeder Zeile stellt den Hash von Hostnamen/IP dar.
Um nun die Auto Completion für SSH Verbindungen zu reaktivieren, muss man erstmal seine SSH Config anpassen. Dies geschieht einfach über das Einfügen/Anpassen des Eintrags "HashKnownHosts no" in der lokalen .ssh/ssh_config oder global in /etc/ssh/ssh_config.
Ist dies erledigt, so muss man noch seine bisherigen known_hosts löschen, indem man das known_hosts File in seinem Home Directory löscht oder leert. Nun fragt ssh beim neuen Verbindungsaufbau natürlich wieder nach, speichert den Host ab, diesmal aber nicht gehasht.
Die Bash Completion selbst aktiviert man nun für Ubtuntu/Debian oder ähnliche Systeme in dem File /etc/bash.bashrc. Dort entkommentiert man einfach den 3 Zeiler ab "#enable bash completion in interactive shells":
Nach einem Neustart der Session funktioniert nun die Auto Completion mittels "ssh user@hostname", sobald der Hostname/IP einmal bekannt ist.
Bei SuSe beispielsweise ist das bash_completion Skript standardmässig nicht dabei, deshalb gibts das hier zum Download
Falls jemand das hier erklärte Skript zum Anpassen der Tabnamen in Konsole oder ähnliches verwendet, so muss er das dem bash_completion Skript noch publizieren. Dazu fügt ihr im Skript unter dem Punkt "# ssh(1) completion" Am Ende in der Zeile "shopt -u hostcomplete && complete -F _ssh ssh slogin sftpxhost autossh" einfach noch den entsprechenden Aufruf mit ein, dann wird dieses bei der Auto Vervollständigung auch berücksichtigt.
Um nun die Auto Completion für SSH Verbindungen zu reaktivieren, muss man erstmal seine SSH Config anpassen. Dies geschieht einfach über das Einfügen/Anpassen des Eintrags "HashKnownHosts no" in der lokalen .ssh/ssh_config oder global in /etc/ssh/ssh_config.
Ist dies erledigt, so muss man noch seine bisherigen known_hosts löschen, indem man das known_hosts File in seinem Home Directory löscht oder leert. Nun fragt ssh beim neuen Verbindungsaufbau natürlich wieder nach, speichert den Host ab, diesmal aber nicht gehasht.
Die Bash Completion selbst aktiviert man nun für Ubtuntu/Debian oder ähnliche Systeme in dem File /etc/bash.bashrc. Dort entkommentiert man einfach den 3 Zeiler ab "#enable bash completion in interactive shells":
if [ -f /etc/bash_completion ]; then
. /etc/bash_completion
fi
Nach einem Neustart der Session funktioniert nun die Auto Completion mittels "ssh user@hostname", sobald der Hostname/IP einmal bekannt ist.
Bei SuSe beispielsweise ist das bash_completion Skript standardmässig nicht dabei, deshalb gibts das hier zum Download
Falls jemand das hier erklärte Skript zum Anpassen der Tabnamen in Konsole oder ähnliches verwendet, so muss er das dem bash_completion Skript noch publizieren. Dazu fügt ihr im Skript unter dem Punkt "# ssh(1) completion" Am Ende in der Zeile "shopt -u hostcomplete && complete -F _ssh ssh slogin sftpxhost autossh" einfach noch den entsprechenden Aufruf mit ein, dann wird dieses bei der Auto Vervollständigung auch berücksichtigt.
Aug 20: FTP Server ganz einfach mounten mit curlftpfs
FTP im Filesystem zu haben ist sehr praktisch. Ob man nun auf seinem Rootserver das Handling der Backups vereinfachen möchte oder mit Eclipse direkt auf einem Webspace arbeitet, es hilft einem doch ungemein.
Das ganze geht ganz einfach. Unter Debian/Ubuntu installiert man das Paket curlftpfs:
Dieses zieht dann weitere Pakete an, unter anderem libfuse2 und die fuse-utils, mit deren Hilfe schliesslich die Einbindung mittels FUSE(FileSystem im Userspace) erfolgt.
anschliessend mountet man das ganze einfach folgendermassen:
Natürlich benötigt man für die Geschichte den passenden Kernel, aber dann steht dem FTP Zugriff über das eigene Filesystem nichts mehr im Wege. Viel Spaß damit!
Das ganze geht ganz einfach. Unter Debian/Ubuntu installiert man das Paket curlftpfs:
apt-get install curlftpfs
Dieses zieht dann weitere Pakete an, unter anderem libfuse2 und die fuse-utils, mit deren Hilfe schliesslich die Einbindung mittels FUSE(FileSystem im Userspace) erfolgt.
anschliessend mountet man das ganze einfach folgendermassen:
curlftpfs USER:PASSWORT@IP/HOSTNAME /mnt/backup_ftp/
Natürlich benötigt man für die Geschichte den passenden Kernel, aber dann steht dem FTP Zugriff über das eigene Filesystem nichts mehr im Wege. Viel Spaß damit!
Mai 16: Ubuntu auf Samsung Q35
Endlich hatte ich mal Zeit das neuste Ubuntu auf meinen neuen Samsung Q35 zu installieren.
Ging leider nicht ganz so problemlos, wie erhofft. Aber Google sei Dank, funktioniert nun alles.
1. Der Sound piepst nach der Installation in einem sehr hohen Ton, das ist kaum auszuhalten und man muss das Teil erstmal muten. Dies liegt an dem neuen Intel HDA Soundchip, welcher wohl nicht perfekt unterstützt wird. Nach einfügen von
2. Der Sound funktioniert noch immer nicht einwandfrei. Über die Function Keys lässt sich die Lautstärke gar nicht oder nur einmal ändern, dann ist der Sound wieder stumm. Dieses Problem erledigt sich nach Einfügen von
3. Ubuntu freezt oder hängt sich mal für 30 Sekunden komplett auf. Nichts geht mehr. Spricht das Gerät wieder an, so kann man noch sehen, dass die Load stark erhöht war. Symptome sind dmesg Einträge wie
Zu dem Thema gibt es hier einen bug. Bisher gibt es nur einen workaround,
Ging leider nicht ganz so problemlos, wie erhofft. Aber Google sei Dank, funktioniert nun alles.
1. Der Sound piepst nach der Installation in einem sehr hohen Ton, das ist kaum auszuhalten und man muss das Teil erstmal muten. Dies liegt an dem neuen Intel HDA Soundchip, welcher wohl nicht perfekt unterstützt wird. Nach einfügen von
options snd-hda-intel single_cmd=1 model=laptop-eapdin der Datei /etc/modprobe.d/options ist dieses Problem gelöst. Mehr Infos gibts hier
2. Der Sound funktioniert noch immer nicht einwandfrei. Über die Function Keys lässt sich die Lautstärke gar nicht oder nur einmal ändern, dann ist der Sound wieder stumm. Dieses Problem erledigt sich nach Einfügen von
options snd-hda-intel position_fix=1 model=3stackin /etc/modprobe.d/alsa-base
3. Ubuntu freezt oder hängt sich mal für 30 Sekunden komplett auf. Nichts geht mehr. Spricht das Gerät wieder an, so kann man noch sehen, dass die Load stark erhöht war. Symptome sind dmesg Einträge wie
6953.032000] ata1.01: exception Emask 0x0 SAct 0x0 SErr 0x0 action 0x2 frozen
[ 6953.032000] ata1.01: cmd a0/01:00:00:00:00/00:00:00:00:00/b0 tag 0 cdb 0x25 data 8 in
[ 6953.032000] res 40/00:03:00:00:00/00:00:00:00:00/b0 Emask 0x4 (timeout)
[ 6960.036000] ata1: port is slow to respond, please be patient (Status 0xd0)
[ 6983.052000] ata1: port failed to respond (30 secs, Status 0xd0)
[ 6983.052000] ata1: soft resetting port
[ 6983.380000] ata1.00: ata_hpa_resize 1: sectors = 180468192, hpa_sectors = 195371568
[ 6983.380000] ata1.00: Host Protected Area detected.
[ 6983.380000] current size : 180468192 sectors (92399 MB)
[ 6983.380000] native size : 195371568 sectors (100030 MB)
[ 6983.380000] ata1.00: SET of native returned 0, expected 195371568
[ 6983.388000] ata1.00: ata_hpa_resize 1: sectors = 180468192, hpa_sectors = 195371568
[ 6983.388000] ata1.00: Host Protected Area detected.
[ 6983.388000] current size : 180468192 sectors (92399 MB)
[ 6983.388000] native size : 195371568 sectors (100030 MB)
[ 6983.388000] ata1.00: SET of native returned 0, expected 195371568
[ 6983.388000] ata1.00: configured for UDMA/100
[ 6983.552000] ata1.01: configured for UDMA/33
[ 6983.552000] ata1: EH complete
Zu dem Thema gibt es hier einen bug. Bisher gibt es nur einen workaround,
The quick workaround for this on an installed system is to add "piix" to /etc/initramfs-tools/modules, and run "sudo update-initramfs -u"den ich nun mal testen werde, da das ganze schon ein wenig nervt. Tritt bei mir übrigens mit Kernel 2.6.20-15-generic auf. Im Forum von Ubuntuusers.de gibt es hoffentlich bald ein wenig mehr Informationen.
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